Roter Mohn

Roter Mohn, Titel: U. Freymeyer, Foto: s-w-photography

Den Klatschmohn (Papaver rhoeas) mit seinen leuchtend roten Blüten kennt jeder: Als typische Ackerwildpflanze wächst er vor allem auf Äckern und Feldern mit Getreide, ist im Frühsommer aber auch an vielen Wegrändern anzutreffen. Wie alle Mitglieder der Gattung Mohn zählt der Klatschmohn zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) und enthält in seinem Milchsaft zwar schwache, aber dennoch giftige Alkaloide. Anders als der verwandte Schlafmohn (Papaver somniferum) enthält er jedoch kein Morphin, sodass er nicht als Droge eingestuft wird und seine Kultur völlig legal ist. Beheimatet ist der Klatschmohn in den gemäßigten Zonen Nordafrikas und Asiens, weil er aber bereits seit der Jungsteinzeit (Neolithikum) in Europa wächst, gilt er auch bei uns als heimisch. Der deutsche Trivialname Klatschmohn ist eine Anspielung auf die papierdünnen Blüten, die bei Wind und Regen aneinander klatschen.

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